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 Hikuimura

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Senju Hashirama
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BeitragThema: Hikuimura   Di 30 März 2010, 11:36

Was bisher geschah ...

Eine Standt der Mittleren Größe. Besonders hier, ist dass es hier nicht nur einen Bahnhof gibt, sondern damit verbunden diese Stadt auch zu einem der Haupumschlagsplätze im Feuerreich geworden ist. Selbst wenn diese Stadt nicht gerade reich an Einwohnern ist, so ist es doch reich nicht nur an Warengütern, sondern allgemein. Doch wie auch jede Goldmedalie seine Schattenseite hat, so besitzt auch dieseStadt sie. Nur ist noch zu wenig darüber bekannt, um sich groß darüber Sorgen zu machen. Was nicht heisst, dass es die Schatten nicht nur im Verborgenen das Sagen hat.
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Hiiragi Rika
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BeitragThema: Re: Hikuimura   So 17 Aug 2014, 13:08

Endlich brach dieser verfluchte und doch ersehnte neue Morgen an. Die letzten Tautropfen, die letzten einzelnen Erinnerungen an die vergangene Nacht spiegelten das rötliche Farbenspiel des Morgens. Oder auch nicht. Denn der Wald, dieses grüne Meer aus Blättern und Ästen in denen das ritualische Gekreische gewisser früh aufstehender Vögel sonst ertönte, lag heute unter einem grauen Schleier begraben. Geräuschlos wabberte dichter Nebel zwischen den Bäumen umher, schluckte jedes Geräusch, machte es unmöglich weiter als eine Armlänge zu sehen. Der sonst so farbenprächtige Sonnenaufgang lies dieses Gespinst in einem schon fast unheimlichen Licht erstrahlen. Rika war die erste an diesem Morgen, die diesem Treiben ohne erkennbare Regungen zuschaute. Das dieser Tag ihre Laune widerspiegelte erfüllte sie schon beinahe mit Genugtuung. Der ganze vergangene Tag war so ein großes Durcheinander gewesen, dass sie nicht wirklich die Zeit gehabt hatte, in sich zu gehen. Sie mit ihren eigenen Empfindungen zu beschäftigen und viel mehr noch mit ihrem Bluterbe. Das Reikan bedurfte ein sehr ruhiges, ausgeglichenes Gemüt und dieses konnte man einfach nur in der Meditation finden. Gleichzeitig konnte sie so den Überfluss an Reizen wenigstens kurz ausblenden, dem sie ständig ausgesetzt war. Die paar Stunden in denen sie versucht hatte etwas zu schlafen, jedoch eine gewisse Hanyuu ihren Redebedarf stillen wollte, waren für die Stimmung der Miko auch nicht gerade hilfreich. Demnach, wer glaubte das Rika heute eine tickende Zeitbombe war, der lag mit seiner Vermutung goldrichtig.

Im Inneren der Höhle regte sich inzwischen auch das andere Leben. Zum einen gab es einen Wolf der alles mit einem gelangweilten, fast schon müden Gähnen kommentierte. Zum anderen gab es noch dieses Mädchen, die sich noch etwas schlaftrunken ihre bernsteinfarbenen Augen rieb. Wirklich geschlafen hatte sie nicht, aber das war weniger schlimm. Irgendwie würde sie den Tag schon rum bekommen, wenn wohl mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit ihre Tollpatschigkeit wieder vermehrt zum Vorschein kommen würde. Viel mehr beschäftigten sie immer noch Gedanken des gestrigen Abends. Diese Flut an Gefühle, genau das war es doch wovor sie sich fürchtete. Oder etwa nicht? Wie sollte sie diese ganzen Emotionen in den Griff bekommen. Einfach ausschalten war nicht, das hatte sie beim letzten Kampf nur zu deutlich zu spüren bekommen. Sie hatte versucht sie einfach zu unterdrücken, war kläglich daran gescheitert. Was zu allem Überfluss noch dazu geführt hatte, dass sie sich nicht auf den Kampf konzentriert hatte. Diesen Fehler hätte sie beinahe mit dem Leben bezahlt. Schon wieder. So viel Glück musste man erst einmal haben. Und wie oft würde ihr das Glück noch zur Seite stehen? Darauf verlassen konnte sie sich nicht. Also musste sie für sich selbst einen Kompromiss finden, der in der Praxis auch tatsächlich funktionierte. Und sich nicht nur in der Theorie gut anhörte. Sie sah zu Shin, lächelte etwas verlegen, hoffend, er würde ihr nicht ansehen, wie sie mit sich selbst zu kämpfen hatte. Was sie jedoch nicht verbergen konnte, ese auch nicht verbergen wollte war, dass ihr Herz jedes Mal höher schlug, wenn sich ihre Blicke tragen. Genau dieses Gefühl war es, dass sie wissen lies, egal welche Schwierigkeiten, egal wie schwer die Dunkelheit auf ihnen lasten würde, es gab immer noch diesen Funken Licht, der sie leiten würde. Die Gedanken an das was ihnen wohl bevorstehen würde machten ihr Angst. Aber sie scheute nicht davor zurück.
Irgendwie hatte sie in dieser Gedankenverlorenheit es geschafft, alle anderen auszublenden. Ja, Aya war gelegentlich in so etwas ganz gut, vor allem, wenn sie es selbst nicht merkte. So war sie jetzt auch die Letzte, die sich am Eingang einfand. Aya stellte sich neben Shin, sah in warm lächelnd an, verschränkte ihre Fingen zwischen die seinen. Vielleicht wollte sie ihm damit zeigen, dass egal was da kommen möge, sie da sein würde. Vielleicht wollte sie sich selbst nur Mut machen. Vielleicht auch von beidem etwas. Ganz genau wusste sie es selbst auch nicht und genau in diesem Augenblick war es auch nicht wichtig.

Auf diesem Abschnitt dieser Reise hatten Shou und Rika die Vorhut übernommen. Immer hin waren es auch diese beiden, die wussten wohin die Reise gehen würde. In Stunden wie diesen fragte sich Rika wahrlich, warum sie überhaupt die Befehle dieses Großkotzes ausführte. War sie alleine nicht so viel besser dran gewesen? Klar, er strahlte etwas aus, das einem schon alleine beim Gedanken daran erschaudern lies. Aber sonst? Was band sie so an ihn, dass sie nicht alle Bänder kappte und wieder ganz alleine weiter machte? Dieser Gedanke führte unweigerlich dazu, dass ihr Blick zu ihm Weggefährten schweifte. Schweren Herzens musste sie zugeben, das sie beide dieses gleiche rote Band an dieses Ekelpaket schweißte. War dieses Band auch der Grund, warum sie sich gestern genauso verhalten wie es geschehen war? Oder lag es doch an diesem beiden Turteltäubchen hinter ihnen? Was sie gestern noch irgendwo ganz süß gefunden hatte, brachte sie heute beinahe zum würgen. Wie konnte man nur so kitschig verliebt sein?
Aya spürte den Blick von Rika auf sich ruhen und sah schon fast erschrocken auf. Instinktiv sah sie auch noch gleich zu Shou, doch er war nur so wie sie ihn kennen gelernt hatte. Noch schnell vergewisserte sie sich, dass auch bei Shin alles beim alten war und sie nicht ausversehen irgendetwas gemacht hatte, was alle anderen irgendwie verärgert hatte. Aber auch bei ihm schien auf den ersten Blick alles in Ordnung zu sein. So sah sie wieder zu Rika, die ihren Blick wieder abgewendet hatte. Aya war irgendwie verwirrt, zumal sie keine Ahnung hatte, was gerade los gewesen war.
Der laufende Tag brachte die doch recht schweigsame Gruppe schnell voran. Zu Rikas Freude hielt auch Hanyuu sich auf Abstand und nervte jemanden anderen als sie. Zum Leidwesen von Aya, die gern noch so einiges gefragt hätte, und auch noch mal mit Shin gesprochen hätte, es sich aber schlicht und einfach nicht traute dieses Schweigen zu durchbrechen. Ihre nächste Raststätte war ein winzig kleines Dorf. Ok, die ersten fünf Häuser ließen das vielleicht erahnen. Aber weit daneben. Es war eine weitläufige Stadt, recht geschäftig, demnach vielen die vier Unbekannten auch nicht weiter auf. Sollten zumindest nicht. Würden normalerweise auch nicht, wenn es nicht ab und an Idioten geben würde, die meinten eine Miko wäre ein leichtes Mädchen. So auch dieser Kerl. Um diese Tageszeit schon ziemlich betrunken, stellte er sich vor die Gruppe, grinste Rika schleimig an, meinte seine Rau hätte ihn verlassen und ob sie ihm nicht einen Sonderpreis anbieten konnte, weil er total ausgebrannt wäre. Ohne das sie eine Emotion zeigte, sah sie ihn an. Doch hinter dem Spiegel ihrer Augen, sprang ihm der blanke Hass entgegen. Erschrocken über das, was ihm da zu blühen schien, schreckte er zurück. Doch für ihn kam jede Hilfe zu spät. Rika sprach die Worte aus, leise, fast schon andächtig klangen sie, beinah als würde sie ein letztes Gebet für die sterbende Seele aussprechen. „Norai sono kami-sama.“ Ohne ihm weiter Beachtung zu schenken, machte sie einen großen Schritt über den Mann hinweg, der sich vor Schmerzen am Boden wand. Innerhalb kürzester Zeit hatte er sich die Unterarme aufgekratzt, hatte trotzt der Schmerzen nicht aufgehört, sondern murmelte in seinem Wahn nur etwas von fluch der der Strafe der kami-sama“ War Rikas Verhalten übertrieben? Ja war es. War es noch umso mehr übertrieben einem einfachen betrunkenen Städter ein S-Rank Jutsu um die Ohren zu hauen? Definitiv noch ein größeres JA. Und genau an diesen Aktionen konnte man doch wieder erkennen, warum sie eine gesuchte Nuke-Nin war. Völlig entnervt drehte sie sich einige Zeit später um, sah zuerst ins Leere, wo ungesehen Hanyuu stand die sie lautstark für die letzte Aktion verurteilte, dann sah sie Shou an. „Ach macht doch was ihr wollt. Ich geh mir jetzt eine Flasche Wein organisieren.“ Ohne auf ein weiteres Kommentar zu warten, dampfte sie ab und überlies diese Runde den anderen.

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Shin
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BeitragThema: Re: Hikuimura   Di 11 Nov 2014, 01:18

Bedächtig, ruhig und ohne eine Spur von Hast bewegte sich die kleine Gruppe durch ein Meer aus herabfallenden Blättern. Niemand der sie so sah, harmonisch durch den Wald gehend, fast schon schlendernd, würde wohl damit rechnen, dass diese Vier gesuchte Verbrecher bzw. Verräter waren. Aber wie jedermann wusste, konnte der Schein bekanntlicher weise trügen und so war es auch in diesem Fall. Auch wenn nur die Hälfte der Gruppe, Verbrecher/ Abtrünnige ihres eigenen Dorfes waren und skrupellos durch die Welt gingen. Allerdings waren auch sie nur Befehlsempfänger, einer  noch mächtigeren Person, eines Übels welches die Welt bereits vergessen hatte und gerade einer bestimmten Person innerhalb der Gruppe, stieß dieses Befehlsverhältnis ungemein auf den Magen und brachte ihn beinahe zur Weißglut. Wie man sich jedoch vorstellen konnte, war es nicht unbedingt die beste Idee, einen Mörder, der seine Heimat bzw. sein Dorf mit blutüberströmten Händen verlassen hatte, zur Weißglut zu bringen. Doch heute, in der idyllischen Umgebung des Waldes, seiner fallenden Blätter und dem Gesang der Vögel, die in den Baumkronen saßen, störten ihn diese Gedanken nicht und er war nichts weiter als die Eskorte eines Jungen, den sein Auftraggeber um jeden Preis bei sich haben wollte. Doch eigentlich verstand es Nakashima Shou nicht wirklich, was diesen Dreikäsehoch so besonders machte, geschweige den warum man ihn beschützen sollte.Und allein mit welch hasserfüllte Blick, die leeren Augen Shous, diesen Jungen bedachten ließ erahnen, welchen Groll er gegen ihn heckte. Dieser Groll hatte allerdings nichts mit seinem Auftrag zu tun, sondern viel Mehr mit den Ereignissen des Vortages, die noch immer an seinem Stolz knabberten. Nichts desto trotz, konnte Shou durch diese Ereignisse auch die Schwäche des Jungen herausbekommen und so etwas konnte einen Angreifbar machen. Zweifellos war die Schwäche des Jungen sicherlich lohnenswert, doch auch nur wenn man Interesse am anderen Geschlecht zeigte. Doch dieser Junge, Uchiha Shin, schien dies nicht einmal zu stören und innerlich fragte sich Shou bereits, in der hintersten Ecke seines Verstandes, wie skrupellos er wohl eigentlich war? Eine Frage, die ihn beschäftigte und auf die Shou, in nicht also ferner Zukunft mit Sicherheit eine Antwort erhalten würde und auf diese war er sehr gespannt. Doch war es nicht nur Shin mit dem sich der Nakashima innerlich beschäftigte, sondern auch mit dem Mann der hinter diesem Auftrag steckte. Und wir sprechen hier nicht etwa über ein unbedeutendes oder gar belangloses Interesse, sondern viel Mehr die Art und Weise, wie die Augen jenes Mannes funkelten als er von Shin sprach. Es war nichts besonders an diesem Uchiha, keine speziellen Fähigkeiten oder Talente, dennoch wollte dieser Mann ihn haben und die Frage die sich hierbei stellte, war das Warum? Sicherlich, die Augenkraft des Jungen war beeindruckend, aber welcher Uchiha hatte nicht diese Augenkraft? Also was war es dann, was ihn zu etwas Besonderem machte und warum verspürte Shou bei dem Gedanken daran, nicht zu wissen was es mit Uchiha Shin auf sich hatte, Angst. Und so sehr der Nukenin versuchte, sein Inneres zu berühigen war dies zwecklos und wahrscheinlich, machte er sich nur unnötig gedanken, schließlich redeten wir hier immer noch von einem unreifen Jungen, dessen einziges Interesse an der jungen Dame, die neben ihm durch den Wald wanderte lag. Allein, wie sich diese beiden Bälger verhielten, klischeehaft fast schon kitschig und Shou verstand nicht wirklich, nicht im Geingsten was an der Liebe so total sein sollte. Ihm hatte sie in der Vergangenheit nur Schmerz und Verzweiflung gebracht. Eine Liebe, die Shou schon längst verdrängt und in Hass umgewandelt hatte, wobei er nicht leugnen konnte, dass hin und wieder die Gedanken an seine Familie in ihm hochschossen. Und selbst jetzt schmerzte es noch und noch viel Mehr, wenn man an einem doch recht schönen Tag von zwei Verliebten, die fröhlich vor sich hin turtelten daran erinnert wurde. Allein bei diesem Anblick, lagen dem Nakashima zahllose Worte auf der Zunge, doch schluckte er diese immer wieder herunter. Shou hatte keine Lust oder viel mehr kein Interesse daran sich aufzuregen, sondern erfreute sich  viel mehr an den Vögel und ihrem Gesang, wie sie dort oben hoch in den Baumwipfeln saßen. Selbst ihre Reise zu ihrem Bestimmungsort, schien wie im Fluge zu vergehen und hatte sie schneller als erwartet an eben jenem Ort gebracht. Die Reise war ohne Vorkommnisse verlaufen, etwas was ihn zwar beruhigte doch auch störte. Es war nicht etwa die Tatsache, das nichts passiert war sondern viel mehr das, dass es zu ruhig war. Shin, der von Shon schon länger mit einem finsteren Blick bedacht wurde, hatte kein Wort gesagt, während der gesamten Reise, nur ein Gruß am Morgen sonst nichts. Er verhielt sich einfach zu still, viel zu still und das war etwas, was den Nakashima beunruhigte. Selbst der ein oder andere verstohlene Blick des Uchihas, hatten nicht den Biss wie am Tage zuvor. Was hatte es damit auf sich, steckte vielleicht eine Art Plan hinter alldem oder konnte es vielleicht sein, dass Shin einfach nur erschöpft war? Wenn letzteres zutraf, so konnte der Nakashima dem Uchiha nur Beifall spenden, da es eine unglaubliche Willenskraft brauchte um jemanden etwas vorzuspielen, besonders wenn es um ein Thema wie Erschöpfung  ging. Nichts desto trotz, die Gruppe hatte ihr Ziel erreicht und es wäre wirklich schön gewesen, wenn der Tag ohne Vorkommnisse zu Ende gegangen wäre, doch dem war leider nicht so. Ins Detail wollen wir hier gar nicht gehen, doch der Blick unserer beiden Turteltauben, war dieses Vorkommnis wert gewesen. Für Shou allerdings war dies mal wieder eine ganz alltägliche Situation auf den Reisen mit Rika, weswegen er wohl auch kein sonderliches Interesse an diesem Vorkommnis zeigte. Viel Mehr war Shou darauf bedacht, kein weiteres Aufsehen zu erregen und Shin, als auch seiner Partnerin Ayama mit einer Handbewegung bedeutete weiterzugehen, auch wenn gerade Shin mit etwas gut zureden dazu gebracht werden musste, „...lass Sie gehen und was ihren Auftritt angeht, sagen wir einfach sie hat schlechte Laune okay?“ Mechanisch und kühl spulte Shou diesen Satz herunter, er kannte diese Anwandlungen seiner Partnerin bereits und hatte sich mit diesen auch schon abgefunden. Schnell hatte der Nakashima für den Rest der Vierergruppe ein Hotel ausgemacht, doch hier gab es ein Problem, es gab nur noch zwei Doppelzimmer. Schon nach seiner Unterschrift im Gästebuch, wusste Shou wie Rika reagieren  würde und was unsere beiden Turteltauben anging, so hatten die sich schnell auf ihr Zimmer zurückgezogen, was wohl an diesem Tag noch so alles passieren würde?

Skip Shin

Das Geräusch von prasselndem Wasser, was aus einer voll aufgedrehten Dusche floss, heißer Wasserdampf, der alles in eine nebelartige Suppe verwandelte und die Siluette eines jungen Mannes, der den Kopf in den Nacken gelegt hatte. Er genoss es, wie das Wasser an seinem erschöpften Körper hinunter lief und ihm kam es so vor, als wäre dies die erste Dusche seit Wochen für ihn gewesen. Natürlich war dem nicht so gewesen, doch fühlte es sich so an und nicht nur dieses Gefühl vermittelte ihm diese heiße Dusche. Die Schürfwunden und Prellungen der vergangenen Tage und Kämpfe, schmerzten und brannten, doch fühlte es sich auch belebend an. Da es ihm manchmal so vorkam, als würde das Leben aus seinem Körper mit jedem Tag und jeder Lüge entweichen. Seine Hand bewegte sich zum Duschknauf, langsam versiegte das heiße Wasser und die Dusche verstummte. Langsam und vorsichtig betrat Shin die Keramikfliesen des Bades, die durch den Wasserdampf zu einer feuchten und rutschigen Fläche wurden. Vorsichtig bewegte er sich auf das Waschbecken und den damit verbundenen Wandspiegel zu, seine Hand griff nach dem Handtuch, welches neben dem Becken hing. Shin nutzte dieses, um seinen nassen, aber gereinigten Körper zu trockenen und gleichzeitig, den Wandspiegel von seiner Beschlagenheit zu befreien. Sich mit seinen Händen auf den Beckenrand abstützend, betrachtete sich Shin im Spiegel, die Haare noch durchnässt, schlaff und tropfend an seinem Kopf herunterhängend. Seine Augen, die leerer als sonst wirkten, besaßen dennoch ein gewisses Funkeln und Shin wusste, wen dieses Funkeln galt, Ayama. Der junge Uchiha wusste, dass es sich lohnte für sie zu leben und das sie das Einzige war, was er dafür brauchte. Doch wusste er auch, dass sie seine einzige Schwäche war und das ihn das angreifbar machte, aber nicht nur für seine Feinde, sondern auch für jenen Mann zu dem ihn seine Reise führen sollte. Allerdings störte es ihn seltsamerweise nicht und das machte selbst Shin Angst, da er nicht wusste woran diese Gleichgültigkeit seinerseits zu diesem Thema lag. Fürs Erste jedoch, wollte er sich damit jedoch nicht beschäftigen, sondern sich viel Mehr auf die Person konzentrieren, die im Nebenzimmer auf ihn wartete, darauf das er endlich einmal fertig wurde. Verständlicherweise, schließlich wollte wohl auch die junge Hotaru endlich duschen und sich vielleicht auch einmal entspannen. Kurz durchatmend und mit den Händen durch die Haare fahrend, legte sich Shin langsam sein Handtuch um die Taille und begab sich zur Tür des Badezimmers. Die Tür öffnend, die Schwelle überschreitend betrat er das Schlafzimmer, obwohl man dieses wohl schlecht als solches bezeichnen konnte. Schließlich bestand dieses ganze Doppelzimmer nur aus eben jenem Raum, einem großen Bett, einem Fenster welches einem den Blick auf die ganze Stadt gewährte, einem Tisch mit zwei Stühlen und einer kleinen Abstellkammer. Und auf einem jener Stühle saß sie, Hotaru Ayama, den Blick aus dem Fenster gerichtet und höchstwahrscheinlich die Stadt betrachtend. Shin ließ die Badezimmertür langsam hinter sich zufallen, gerade so dass Aya wusste das er da und im Bad endlich fertig war. „...Aya...ich bin fertig im Bad, wenn du willst kannst du jetzt hineingehen...“ Ruhig, fast etwas kühl verließen diese Worte den Mund des Uchihas, auch wenn dies vielleicht nicht unbedingt seine Absicht gewesen war. Die Frage war eher, wie die junge Hotaru, die bei genau Überlegung Shins eigentlich ein Jahr älter als er war, darauf reagieren würde, dass er nur mit einem Handtuch bekleidet vor ihr stand. Und irgendwie, war Shin schon darauf gespannt, wie seine Freundin reagieren würde.

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BeitragThema: Re: Hikuimura   Mi 12 Nov 2014, 12:26

Die letzten Tage waren doch anstrengend gewesen, das merkte man vor allem daran, dass die kleine Wanderung ins nächste Dorf, dem nächsten Etappenziel einer längeren Reise, sehr schweigsam verlief. Jeder hatte anscheinend etwas, an dem er zu knabbern hatte. Warum sollte es der Hotaru nicht anders ergehen? Viel sagende Blicke tauschte sie mir ihrem weißen Gefährten auf vier Pfoten aus. In den Jahren in denen die beiden bereits zusammen diese Welt unsicher gemacht hatten, brauchten sie für ihre Gespräche keine Worte mehr. Es reichten Blicke, die die Botschaft in Bildern übertrugen. Koinu war strikt dagegen, dass Aya diesen Weg weiter ging. Er zeigte ihr einen Wolf, der von seinen früheren Kameraden über den Rand einer Klippe gejagt wurde. Sanft verneinte sie diese Aussage, ihr langes Haar, zu einem schlichten Zopf zusammen gebunden wippte dabei hin und her. Beinahe schon wie Wellen, die an den Strand rollten und sich dann wieder zurückzogen. Sie glaubte fest daran, dass derjenige dem sie folgte, nicht nur weil sie ihm eine Stütze sein wollte, sondern weil sie auch beschützen wollte, sie niemals so hintergehen würde. Das Band zwischen ihnen war stärker als das es einfach zerreißen würde. Das war etwas, das sie in den letzen Tagen gelernt hatte. Milde lächelte sie, als sie den großen Wolf hinter den Ohren kraulte. Sichtlich genoss er das. Eigentlich hatte er sich fest vorgenommen, es aufzugeben, Aya ins Gewissen zu reden. Vor allem was diese eine Person anging. Aber er konnte nicht. Dafür war er einfach nicht geschaffen. Er konnte Shin nicht leiden, und an diesem Punkt würde sich auch nie etwas ändern.
In der Stadt war die kleine Shinobi wieder auf sich alleine gestellt. Stadt, etwas was ihr generell schon widerstrebte. Viele Menschen auf einem Haufen. Ja, so etwas konnte in Stress ausarten. Fast schon schüchtern schmiegte sie sich an Shin und hoffte darauf, dass er ihr Kraft geben würde, das alles zu überstehen. Zumal etwas geschehen würde, was ihr blankes Entsetzten ins Gesicht zeichnete. Die Frau von der sie gedacht hatte, sie wäre ihr ähnlich, hatte ein gutes Herz im Gegensatz zu diesem anderen Kerl mit dem sie unterwegs waren. Genau diese Frau hatte gerade einfach so mal kurz einen unschuldigen bildlich gesprochen, in der Luft zerrissen. Nur schwer konnte sie sich von dem Geschehenen lösen, ohne versucht zu haben, dem Mann zu helfen. Selbst wenn Ayama Rika doch irgendwo verstehen konnte. Es war einfach gegen ihre Natur jemanden so in der Gosse liegen zu lassen. Als Shou und Shin bereits den ein oder anderen Schritt voraus gegangen waren, atmete die Kleine einmal tief durch, hob den Kopf, setzte ihre undurchsichtige Maske des Gleichmuts auf und ging. Mit einem hatte Shou recht, auffallen war in ihrer jetzigen Situation das letzte was man sollte. Schnell war eine Unterkunft für die anstehende Nacht gefunden. Ob es jetzt Glück oder Unglück war, das ausgerechnet hier nur noch zwei Doppelzimmer, konnte man so oder so sehen. Doch insgeheim freute sich die Hotaru darüber, dass sie mit Shin ungestört alleine sein konnte. Was gestern angefangen hatte, so seltsam es auch noch für sie selbst klang, es hatte doch Lust auf mehr gemacht.

In der Zwischenzeit war Rika bereits an einem Stand vorbei gekommen, an dem verschiedenste Speisen und Getränke angeboten wurden. Darunter stand auch eine Flasche Wein. Heute hatte sie sich bereits mehr als genug um ein schlechtes Karma bemüht. Da würde es auch nicht mehr auffallen, wenn sie die Flasche einfach so mitnahm. Unbemerkt ging sie weiter, ihre Schritte vorher noch schnell, hastig und mit Zorn erfüllt, wurden langsamer.  Ihr Atem beruhigte sich, ihr Kopf wurde langsam wieder klarer und tief in ihrem Inneren stieg ein gewisser Funken Reue auf. Doch mit einem kräftigen Schluck aus der Flasche wurde dieser sofort wieder gelöscht. Auf einer Bank, tief in ihren Mantel gehüllt, begann ein Zwiegespräch zwischen der Miko und dem Geistermädchen. Rika fragte sich, wann sie so geworden war? Sie wusste es nicht. Einst hatte sie geschworen, die Welt besser zu machen, wollte nicht, das etwas Schreckliches je wieder geschehen würde. Nun, zerfraß sie langsam der Hass auf die Menschen, die ihr alles genommen hatten. Die sie zu der Person gemacht hatten, die sie nun war. Die Gedanken an vergangene Zeiten verursachten eine Bitterheit in ihr, die sie zu Tränen rührte. War es alles seine Schuld gewesen? Vielleicht sollte sie tatsächlich einfach zurück in die kleine Küstenstadt gehen, in der sie so lange Unterschlupf gefunden hatte. Nein, konnte sie nicht. Denn auch dort hatte man sie gefunden. Würde das alles endlich enden wenn der Plan von dieser einen Person aufgehen würde? Aber wie konnte das alles richtig sein, wie konnte sie jemanden folgen, dessen Seele schwärzer war als die Hölle selbst? Fragen über Fragen und keine Antwort. Der Wind frischte auf und trieb einige Blätter vor sich her. Rika sah auf, ihr Blick folgte den sich inzwischen bunt färbenden Blättern, die ohne ein tatsächliches Ziel einfach von Wind getrieben wurden. Die Falsche war noch halb voll. So viel Zeit war noch nicht vergangen. Oder etwa doch? Der Himmel färbte sich bereits orange. Sie sollte wohl langsam zurück, bevor sich jemand tatsächlich noch Sorgen machen konnte. Dieser Gedanke brachte sie unverhofft zum lächeln. Sie sammelte sich, aktivierte ihr Reikan und schnell war gefunden, nach wem sie gesucht hatte.
Auf dem Kerl an der Rezeption hatte sie keine Lust, so setzte sie sich einfach auf den Fenstersims des Zimmers in dem sie Shou vermutete und wartete bis er sie sehen würde. In einem solchen Hotelzimmer war  es unvermeidlich, dass man irgendwann eine Gestalt am Fenster bemerken würde. Wie lange es nun tatsächlich dauerte, Rika konnte es nicht sagen. Als er aber dann hinter ihr stand, sah sie ihn an mit einem ungewöhnlich wehmütigen Blick. Ihre Stimme war hingegen ruhig: „Lass uns doch einfach abhauen. Weit weg von ihm und einfach ein neues Kapitel in unserem Leben anfangen.“ Es schien keine Frage zu sein.

„Aya … Bad … hineingehen.“ Worte denen sie nicht ganz folgen konnte, durchbrachen ihre Gedanken. Beinahe verschlafen wirkte sie, als sie zu Shin hinüber sah und sich die Augen rieb. Die Abendsonne tauchte alles in ein warmes Licht. Die Füße mit auf dem Stuhl stehend, die Beine angezogen und ein Buch vor sich liegend auf dem Tisch, konnte man sich schon fast vorstellen, was die junge Frau in den letzten Minuten getan hatte.
Was niemand wusste war, dass sie sich in ihren Gedanken ein wies andere Mal verlaufen hatte. Irgendwo hatte sie versucht einen Plan zu erstellen. Alle Eventualitäten herauszufinden, die ihnen noch bevor stehen könnten. Aber es einfach zu viel was noch unklar war. So waren die Möglichkeiten beinahe unendlich. Zwischendurch hatte sie einen Blick in jenes Buch geworfen, das nun vor ihr lag. Eine Ansammlung an Geschehnisse, Personen und Wissen, das sie in den letzten Jahren angehäuft hatte. Viele sehr persönliche Gedanken waren darin vermerkt, die sonst niemand zu lesen bekommen sollte. Die Aya aber auch nicht wieder vergessen wollte und somit ihren Weg auf das Stück Papier gefunden hatte. Vielleicht hatte sie insgeheim gehofft, irgendwo dort eine Antwort zu finden. Als sie es selbst als lächerlich empfand, hatte sie das Buch auf die Seite gelegt und sich dem Treiben am Abendhimmel gewidmet. Es hatte sie in eine Art Trance versetzt. Vögel, die frei waren, einfach nur machten was sie wollten. Freiheit, war es nicht das wovon sie immer geträumt hatte. Von allen Pflichten ihres Clans entbunden sein um einfach nur ein Leben mit demjenigen zu führen, dem sie ihr Herz geschenkt hatte.
Nachdem ihr Blick wieder klar war, sah sie Shin sanft lächelnd an. Ganz genau wusste sie es nicht, ob sie gerade träumte oder nicht. Denn ihr kam es vor wie ein Déjà-vu. Shin und sie alleine in einem Zimmer, er mit einem Handtuch frisch aus der Dusche. Zielstrebig stand sie auf, ging auf ihn zu. Mit jedem Schritt, der sie näher zu ihm brachte, fing ihr Herz etwas schneller an zu pochen. Vorsichtig legte sie ihre beiden Hände an seinen Oberkörper, danach schmiegte sie sich an ihn. „Atatakai*“ Ihre Worte waren kaum mehr als ein Flüstern. Genau diese Wärme war es, die sie auch am vergangenen Abend gespürt hatte und nie wieder missen wollte. Die Liebe die sie für ihn empfand, spiegelte sich in ihren Augen wieder, als sich ihre Blicke trafen. Doch etwas passte nicht ganz dazu. Denn Shin konnte es wahrscheinlich spüren, dass eine Hand etwas weiter nach unten wanderte. Bis zum Rand des Handtuchs, an dem sie plötzlich stoppte. Es war eine bestimmte Stelle, da, wo das Handtuch zusammengebunden war. Was sie gleich andeutete war etwas, was ihr Herz beinahe dazu brachte zu explodieren. Darauf bedacht, dass sich das Handtuch noch nicht ganz löste, zog sie daran. „Was würdest du wohl machen, wenn das Handtuch gleich nicht mehr da wäre?“ Ja, Aya war sich sicher auf welches Spiel sie sich hier eingelassen hatte und wollte mit Sicherheit die Konsequenzen erleben.

*Atatakai - Warm

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... ... Ayama no baka ... ...
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BeitragThema: Re: Hikuimura   Mi 12 Nov 2014, 22:40

Vielleicht hatte sie ihn nicht verstanden oder war für einen Moment in einer anderen Welt gewesen, so zu mindestens interpretierte Shin das Schweigen seiner Freundin, als er ihr sagte dass das Bad nun frei wäre. Sich Schritt für Schritt, sachte und beinahe lautlos auf sie zu bewegend, bemerkte der Uchiha schließlich warum die Hotaru wie in Trance wirkte. Selbst er kam nicht umher, dieses wunderschöne Farbenspiel am Abendhimmel in sich aufzusaugen. Ein wahrhaft bezaubernder Anblick und auch die Sonne, die in ein blutiges Rot getaucht war, während es den Anschein erweckte, dass der Horizont langsam verschlang. Wie schön wäre es jetzt auf einer Wiese zu sitzen, an die Person geschmiegt der sein Herz gehörte und den Sonnenuntergang zu genießen? Niemand würde sie stören, niemand würde ihnen befehle erteilen, sie auf Missionen schicken oder gar von ihnen verlangen, die eigenen Heimat zu verraten und dabei so geschickt vorgehen, dass man selbst gar nicht merkte, welcher Wahnsinn dahinter stand. Doch leider war dies nur ein Traum, ein Wunschtraum, den man sich in schweren Zeiten wohl gern vor Augen führte, um neuen Mut zu gewinnen. Die Realität jedoch war grausam, schmerzvoll und voller Dunkelheit und sah bei weitem nicht so rosig aus. Uchiha Shin und Hotaru Ayama, waren Verräter an ihrer Heimat und Kameraden, sie wurden gesucht und wenn man sie fand, würden sie ihre gerechte Strafe erhalten. Aber war es wirklich gerecht, dass zwei Kinder den mehr als das waren sie nicht, zum Tode verurteilt wurden, nur weil sie glauben ihr Weg sei der richtige? Wahrscheinlich war dies nicht so, doch für den Moment war das ihr Schicksal und dem konnte sie auch nicht entkommen. Während diese sorgenvollen Gedanken durch seinen Kopf schossen, wendeten sich seine dunklen Augen vom Abendhimmel ab und suchten die bernsteinfarbenen Augen seiner Freundin. Die, so schien es war nun aus ihrer Trance erwacht, ihr Augen wirken klaren als noch vor wenigen Sekunden und ihr Lächeln, warm und liebevoll, zeigte deutlich das sie nun wieder im hier und jetzt war. Shin wusste nicht warum, aber mit einem Mal waren alle Gedanken, ob nun sorgenvoll oder nicht, wie weg geblasen. Allein ihr Lächeln reichte, um dies zu bewirken und ihm viel in diesem Moment auch nur ein Wort ein, „Wunderschön“. Genau das war Ayama in seinen Augen auch, wunderschön, anmutig auf ihre eigene Art und Weise und was noch viel wichtiger war, sein Herz gehörte nur ihr. Wie schwierig ihr Weg auch sein würde, solange wie sie an seiner Seite war, wusste der Uchiha eins, er würde alles schaffen und dafür sorgen, dass ihr kein Leid widerfahren würde. Während sie sich zielstrebig auf ihn zu bewegte, konnte Shin die Augen nicht von ihr lassen und unmerklich, schlug sein Herz schneller je näher sie ihm kam. Als sich ihre Hände, kühl und doch unglaublich weich auf seinen Oberkörper legten, sie sich an ihn schmiegte und etwas flüsterte, was er aber leider nicht richtig verstand, legten sich seinen Arm fast von selbst um sie. Was dann jedoch geschah, sorgte dafür, dass selbst Shin nicht anders konnte als rot zu werden, was sich deutlich in seinem Gesicht widerspiegelte, während sich ihre Blicke trafen. Für einen Moment stockte Shin, während er gedanklich noch einmal durchspielte, was gerade passierte, hatte Ayama wirklich gerade das gesagt, was seine Ohren ihm vermittelt hatten oder täuschten ihn seine Sinne? Nein sicherlich nicht, den die Hand an seiner Taille und auch die bestimmende Bewegung, sein Handtuch zu lösen war mehr als nur echt. Seine Augen schlossen sich kurz, seine Lungen füllten sich mit Luft, ehe er diese sanft wieder ausatmete und sich kurz danach, ein sanftes Lächeln in seinem Gesicht bildete. Als seine rabenschwarzen Augen sich wieder geöffnet hatten, blickten diese direkt in die wunderschönen Augen Ayamas, wärme und die Liebe, welche er für sie empfand lag in ihnen. Langsam neigte sich Shins Kopf zu ihr hinunter, sanft berührten seine Lippen die ihren und seine Hand schob sich dabei unter ihr Shirt. Ayama an sich schmiegend, wurde der Kuss intensiver, leidenschaftlicher, während seine Hand sich unter ihrem Shirt weiter nach oben bewegte, ehe sie ihr Ziel erreichte. Kurz bewegten sich seine Finger am Verschluss von Ayamas Bh, ehe dieser geöffnet war und seine Lippen sich von den ihren lösten. „...wahrscheinlich würde ich genau das machen, wenn sich das Handtuch jetzt lösen würde und vielleicht auch...“ Seine Worte waren nur ein Hauch in den Ohren seiner Freundin, als er sie hoch hob, ihre Beine um seine Taille geklammert und mit ihr zusammen, sie dabei wieder küssend, zum Bett ging. Da es schwierig war, küssend und sich gleichzeitig behutsam bewegend, das Bett zu erreichen, wurde die Ladung auf eben diesem recht stürmisch. Ayama unter sich liegend und sich mit den Händen abstützend, blickte Shin ihr in die Augen, sein Lächeln war liebevoll und verführerisch zugleich. Seine Hand auf ihre Taille legend, berührten seine Lippen erst ihren Hals und wanderten dann sanft hinauf zu ihren lieblichen Lippen. Kurz hielt Shin inne, seine Hand hatte sich mittlerweile unter ihr Shirt, langsam hinauf zu ihr Brust geschoben, berührte diese leicht. Ehe sich Shins Lippen auf Ayamas legten, bildeten diese nur drei stumme Worte „Ich liebe dich!“ Was nun geschehen sollte, überlasse ich der Fantasie unserer lieben Leser, doch eines sei gesagt, die Liebe welche Uchiha Shin für Hotaru Ayama empfand, war endgültig und für die Ewigkeit gedacht.


Dieser Tag hatte wirklich alles gehabt, doch eins fehlte irgendwie noch und das war ein Hauch von Melodramatik. Ob Shou diese an diesem, sich dem Ende nährenden Tag noch erleben würde? Tja lassen wir uns mal überraschen, doch eins steht schon mal fest, solange der Nakashima nicht wieder mit einem gewissen Liebespaar konfrontiert werden würde, war ihm alles recht. Allerdings, etwas zerbrach ihm den Kopf, „Wo zur Hölle steckt die Frau nur schon wieder!“ Es war zwar kaum zu glauben, doch Shou machte sich doch allmählich sorgen um seine Gefährtin, auch wenn er wusste das sie gut auf sich allein achtgeben konnte. Dennoch war es schon seltsam, dass sie noch nicht aufgetaucht war, sie würde doch wohl nicht irgendetwas dummes gemacht haben? Es war zwar wahrscheinlich, zumal Shou sie kannte und wusste, was Wein bei ihr anrichtete. Wie dem auch sei, bei all den Gedanken an seine Gefährtin hatte Shou die Zeit völlig außer acht gelassen und nicht einmal gemerkt, wie lange er bereits unter der Dusche stand. Anders als die meisten Männer mit überdimensional langen Haaren, die nach einer Dusche wohl noch ewig vor dem Spiegel standen um diese zu trocknen, war der Nakashima das genaue Gegenteil. Seinen Körper abtrocknend und sich seinen Yukata über ihn streifend, verließ er das Bad und betrat das Schlafzimmer. Zwar war es nicht gerade ein Schlafgemach, welches der Nakashima sonst bewohnen würde, doch um so wenig wie möglich Aufmerksamkeit zu erregen, war es perfekt. Was jedoch die Aufmerksamkeit anging, tja bei einem allgemeinen Blick durch das Zimmer, hinüber zum einzigen Fenster des Raumes, konnte wohl nichts mehr Aufmerksamkeit erregen, als eine junge Frau, deren Haar im Wind leichte Wellen schlug und die dabei doch tatsächlich auf einem Fenstervorsprung saß. Seufzend, sich mit der Hand durch sein noch leicht befeuchtetes Gesicht fahrend und sich dann auf eben jenes Fenster zu bewegend, konnte Shou nicht anders als zu schmunzeln. Er wusste nicht woran es lag, doch schaffte es Hiiragi Rika immer wieder ihn zu überraschen, sei es auf die Art und Weise, wie sie sich verhielt oder durch ihre immer wieder doch überraschenden Taten. Dieses Mal war es definitiv eine dieser Taten, die ihm ein Schmunzeln abgewann und dafür sorgte, dass der Nakashima seit langer Zeit mal wieder etwas hatte, worüber er sich amüsieren konnte. Das Fenster sachte öffnend, um seine Gefährtin nicht zu erschrecken, rechte diese anscheinend bereits mit ihm. Wieder etwas sehr überraschendes, das Shou noch immer nicht ganz verstand, was es eigentlich mit den Fähigkeiten Rikas auf sich hatte. Doch was noch viel überraschender, als ihre Aktionen war, war das Verhalten und die Frage oder viel Mehr der Wunsch, den sie an ihn richtete. Leicht verfinsterte sich nun seine Miene, das Schmunzeln was eben noch sein Gesicht zeichnete war verschwunden. 8b] „...ein neues Leben...alles hinter sich lassen...was zum...[/b] Diesen Wunsch meinte sie doch wohl nicht ernst, genau das war es was Shou schließlich tief in seinem Inneren dachte, allerdings gab es da auch einen winzigen Part in ihm, der Verstand was Rika meinte. Ihr Auftraggeber war und das musste sich selbst er eingestehen, das reine Böse, was genau seine eigentlich Absichten waren konnte niemand sagen und dann war da auch noch der Junge. Doch so sehr man es sich vielleicht wünschte und dieses wie Rika auch aussprach, sie hatten keine Möglichkeit ein neues Leben zu beginnen, alles hinter sich zu lassen oder vielleicht sogar in irgendeiner kleinen Stadt ihren Frieden zu finden. Sie waren gesuchte Verbrecher/Verräter an ihrer Heimat, es gab für sie keinen Platz des Friedens, irgendwann würde man sie finden und bestrafen für das, was sie getan hatten. Es gab für sie nur eine Möglichkeit und das war der Tod, doch keiner von ihnen würde diesen wohl so leichtfertig akzeptieren oder vielleicht sogar, als letzten Ausweg wählen. In diesem winzigen Moment, konnte selbst Shou eine gewisse Wehmut in sich spüren, die Rika bereits mit ihren Augen Ausdruck verlieh. „...selbst wenn ein Teil von mir deinen Wunsch versteht und dank dieser zwei Gören, dieser Teil wieder stärker ans Tageslicht gekommen ist in den letzten Stunden, so sehr muss ich dich enttäuschen. Für unseres Gleichen gibt es keine neuen Leben, wir werden nie Frieden finden und solange es diesen Mann gibt, wird dieser Frieden in der Welt niemals einkehren. Jemanden wie ihm bin ich noch nie begegnet und um ehrlich zu sein, macht es mir Angst daran zu denken, wie sehr seine Augen gefunkelt haben, als es um Uchiha Shin ging. Wenn du mich fragst, sollte dieser Junge niemals in die Hände dieses Mannes fallen, niemals...aber nun komm, lass uns den Wein austrinken und dann schlafen gehen!“ Shou nahm Rika bei der Hand, nach dem diese Worte seinen Mund verlassen hatten und holte sie hinein. Selbst zwei Gläser und sogar noch eine Flasche Wein ließen sich in diesem Zimmer finden und es konnte begonnen werden, die Flaschen zu leeren.

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BeitragThema: Re: Hikuimura   Do 13 Nov 2014, 22:47

Aya war gar nicht bewusst gewesen, wie schnell das alles gerade ging. Noch bevor sie wusste wie ihr geschah, lag sie auf dem Bett, Shin über ihr. Ihr Herz raste, sprang vor Freude. Was hatte sie da eigentlich angerichtet. War sie wirklich auf so eine Reaktion gefasst gewesen? Sie wusste es selbst nicht, aber es war schön. Shin sah sie an, der junge Mann dem sie einst ihr Herz geschenkt hatte und demjenigen dem sie ihr Leben in die Hände gelegt hatte. In diesem kurzen Augenblick in dem sie noch im Stande war zu denken, versuchte sie sich klar zu werden, war es tatsächlich das richtige? Doch noch bevor sie eine Antwort finden konnte war es auch schon egal geworden. Ihr Kopf schaltete aus. Alles was sie vorher gedacht hatte, die Dinge über die sie sich Sorgen gemacht hatte, waren wie weg geblasen. Sie sah einfach nur in diese dunklen Augen, die eine Wärme ausstrahlten, die nur überspringen konnte. Aya lächelte. Ihre bernsteinfarbenen Augen leuchteten. Es gab niemanden auf der Welt, der Shin ersetzten könnte. Mit ihren schmalen Fingern glitt sie über die wohlproportionierten Muskeln des Uchiha. Als Shin ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht wischte kurz bevor seine Lippen die ihren berührten, konnte Aya nicht anders. Sie legte ihre Hände auf seine Wange. Worte, die der Situation erlegen waren wurden gehaucht. „Ich liebe dich auch.“
Die Zeit wurde ausgeblendet. Das farbenprächtige Schauspiel, dass sich noch kurz vor dem Sonnenuntergang draußen abspielte, ausgeblendet. Es gab Dinge, die wichtiger waren. Vor allem in diesem Moment der Zweisamkeit, einer der wenigen die sie haben werden. Es war egal was sie erwarten wurde. Es war nicht wichig, in wie viele schwere Kämpfe sie noch verwickelt werden würde. Es wurde auch ausgeblendet, wie fertig vor allem ayama eighentlich war. Es zählte einzig und allen, wie sehr sie Shin liebte und auf welche weise konnte sie es ihm wohl am besten beweisen.

Nun jedochverlassen wir das Zimmer zwei gewisser turtäubchen und widmen uns dem anderen beiden. Die nicht verliebt waren, aber doch auf einer ganz andern Ebene gut Harmonierten.
Rika, mit ihrer nur noch Viertel vollen Flasche in der Hand sah Shou gebannt an, als dieser seine Predigt hielt. Mit dem was er sagte hatte er ja Recht. Ihr war doch selbst klar, dass egal wo sie hin gingen früher oder später ihre Verfolger sie finden und wahrscheinlich irgendwann eliminieren würden. Und so lange ihnen ihr Auftraggeber im Nacken saß, würden die beiden schon gar keinen sicheren Ort finden. Aber wie lange würden sie noch überleben wenn sie so weiter machten wie bisher? Sie befanden sich eindeutig in einer Zwickmühle. Jedoch hatte die Miko auch nicht damit gerechnet solche Worte von ihrem Gefährten zu hören. Sie hatte eher mit einem"Du hast ja nicht mehr alle Tassen in Schrank" oder eben gar keiner Reaktion gerechnet. Aber genau dies was er gerade gesagt hatte zeigte doch, das Rika vielleicht doch nicht ganz Unrecht damit hatte das in dem Nakashima noch ein Funken Menschlichkeit vorhanden war an den sie appellieren konnte. Seufzend lies sie es zu das Shou ihr beim betreten des Zimmers half und freute sich schon ungemein auf die nächste Flasche Wein. Wobei man sagen musste das diese Menge selbst für die Hiiragi viel war. Eine Flasche reichte ihr schon, aber noch eine zweite? Heute Nacht würde sie wahrscheinlich schlafen wie eine Tote. Der Gedanke daran war wirklich verlockend. "Kampai!" schallte es als Antwort auf die Aussage von Shou durch das Zimmer und euch das offene Fenster.

Erschöpft lag eine kleine weißhaarige junge Frau in den Armen ihres Liebsten. So glücklich und ohne Sorgen hatte sie sich schon lange nicht mehr gefühlt. Es war als würde die Zeit wenigstens für diesen Moment kurz still stehen um ihnen diese Pause zu gönnen. Ihr Atem ging ruhig und es war tatsächlich so, dass sie sich fast in einem Dämmerzustand irgendwo zwischen wach und bereits schlafend befand. Sie spürte seine Hand auf ihrer Haut, wie er zärtlich darüber strich. Aus heiterem Himmel öffnete sie die Augen, hielt inne. Er hatte über den Teil ihres Rücken gestrichen, der sie nicht nur an ein schreckliches Ereigniss erinnerte, sondern für den sie sich auch schämte. Langsam erhob sie sich, zog die dünne Decke zu sich und hüllte sich so darin ein, bedacht darauf, dass niemand ihren Schmerz sehen konnte. Selbst wenn sie sich Shin in dieser Sache bereits anvertraut hatte, so war es etwas anderes wenn er ihre Schmach sehen konnte. Kurz beugte sie sich über ihn, sah ihn liebevoll an, sah in seine verführerischen Augen und wäre ihnen beinahe wieder erlegen. Doch sie nahm sich zusammen. "Ich sollte jetzt auch mal duschen gehen." An der Bartür drehte sie sich noch einmal um. Ihr Haare wogen in der Bewegung und reflektierten das einfallende Mondlicht. Ein dickes Grinsen konnte sie sich nicht verkneifen. "Bin gleich wieder da"
Unter der Dusche hatte die Hotaru einige Zeit zum überlegen. Während das warme Wasser ihren Körper hinunter lief, spürte sie jede einzelne Schramme. Klar es konnte schlimmer kommen, aber das Zwicken und Ziehen verspannter Muskeln und Schürfwunden war trotzdem nervend. Aber wie sollte es weiter gehen? Sie hatten in den letzten paar Tagen war so viel geschehen. Aya war zurück nach Konoha gegangen, hatte ihre Jugendliebe wieder getroffen, war mit ihm wieder von zu Hause geflohen und beide hatten sich ihre immer noch feurigen Liebe gestanden. Und nun stand sie hier, in einem fremden Dorf, mit zwei Fremden die sie zu einem Mann bringen würden, den die Hotaru am liebsten aus der Welt wünschen würde. Bisher hatte sie über diesen Mann nur Gerüchte gehört, das er von einer Finsternis umgeben war, die jenseits dieser Welt zu sein schien. So lange wie sie bereits gebraucht hatte zum duschen, war das Bad inzwischen zu einem Dampfbad verwandelt. Wie konnte es auch anders kommen, Aya plus ein nasser Boden Gleich? Genau, es ertönte ein Rumpeln, ein Schrei gefolgt von einem "Nix passier, alles gut" Doch so gut war es nicht denn eine gewisse Person rieb sich das Steisbein. Das würde mit Sicherheit wieder einen blauen Fleck mehr geben. Ändern könnte sie es jetzt auch nicht mehr, zumal sie die wenige Zeit die ihnen noch blieb unbedingt mit ihrem Liebsten verbringen wollte. Schnell zog sie sich noch ein Shirt über und tapte zurück. Wenn sie es nicht besser gewusst hatte, wurde sie meinen Shin schlief schon. Trotzdem kuschelte sie sich an ihn mit einem Shirt das ihm verdächtig bekannt vor kommen dürfte, gab ihm noch einen Kuss. "Ich bin so froh dich zu haben.

Die Flasche Wein war inzwischen leer und Rika, ja man konnte sagen sie im Gegenzug voll. Für sie war jetzt auch Zeit fürs Bett. Doch irgendwie wollte sie nicht alleine sein. Diese beiden Turteltauben mit denen sie gerade unterwegs waren konnten nerven, vor allem weil ihr rumgeturtel so richtig abfärbte. Mit dem Alkoholspiegel den sie gerade hatte, war ihr das richtig egal. Sie sah aus dem Fenster, sah in die Sterne und wirkte für einen kleinen Moment abwesend. Sie blendete aus, was alles war, was sein konnte und über was sie gerade mit Shou geredet hatte. So stand sie auf, ging ins Bad und richtete sich für die Nacht. Mit ihrer üblichen Ruhe sah die Miko den Nakashima an und meinte "Ich will heute Abend nicht alleine schlafen. Wenigsten diese eine Nacht eine Nacht nicht. Sie legte sich ins Bett, insgeheim hoffte sie, dass ihr Weggefährte sicdazu legen würde. Bevor der Wein seine Arbeit erledigt hatte, murmelte sie noch ein paar Worte, die in ihrer Bedeutung nicht klarer hätten sein können:"Lass ja deine Finger bei dir bevor ich dir jeden Knochen im Körper einzeln breche." Wer Hiiragi Rika kannte, der wusste auch, dass sie als ausgebildete Miko und MedicNin genau wusste wo welcher Knochen saß und wie dieser zu brechen war, ohne das man gleich starb.

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BeitragThema: Re: Hikuimura   Mo 27 Apr 2015, 20:40

Als die ersten Sonnenstrahlen sich ihren Weg durch das halbgeöffnete Fenster des Zimmers suchten, öffnete ein dunkelhaariger Mann langsam seine Augen. Fast schon etwas verunsichert blickte er auf die zierliche Frau neben ihm, die sich an ihn gekuschelt hatte und wenn seine Erinnerung ihn nicht gänzlich täuschte, war diese Situation gefährlich. Schließlich hatte sie erst kurz vor dem Schlafen gehen etwas beunruhigendes erwähnt, irgendetwas mit jedem einzelnen Knochen im Leib brechen, sollten seine Finger nicht da bleiben, wo sie hingehörten. Langsam, behutsam und auch mit etwas Wehmut, schließlich hatte er seit langem mal wieder eine Nacht ohne Träume aus seiner Vergangenheit gehabt, versuchte er sich aus der Umklammerung seiner Partnerin zu lösen. Was allerdings leichter war als getan, da die Miko einen wirklich festgriff an den Tag legte und es damit fast unmöglich machte, sich von ihr zu lösen. Und um es genau zu sagen, wollte der schwarzhaarige Mann das auch gar nicht. Er wusste nicht so recht warum, vielleicht lag es an den beiden Turteltauben mit denen sie unterwegs waren oder es hatte einfach keine wirkliche Bedeutung für ihn, doch irgendwie hatte die kleine Miko es geschafft, dass er wenigstens für den Moment keine Rachegedanken oder Mordlust in sich verspürte. Es war seltsam und so recht, wollte es nicht in seinen Kopf, doch das konnte man vielleicht auch später noch genauer ergründen. Jetzt hieß es erst einmal ohne Verletzungen davon zu tragen, sich von der jungen Frau zu entfernen. Innerlich betete Shou zu einem Gott, den es wahrscheinlich noch nicht einmal gab, doch für den Moment hoffte er es, als sich seine Hand langsam auf den Unterarm seiner Kameradin legte und versuchte, diesen etwas anzuheben, um so aus ihrer Umklammerung und dem Gefühl ein menschliches Kissen zu sein, zu entfliehen. Um es kurz zu machen, nach gefühlten zehn Seufzern und etlichen Versuchen, sich zu befreien, hatte die junge Frau gewonnen und Shou durfte weiter das Kissen für sie spielen. Je mehr jedoch die Sonne zum Vorschein kam, desto frustrierter wurde der junge Mann und langsam aber sicher, fragte er sich wann Rika endlich die Augen aufmachen, ihm eine Verpassen und danach alles wieder so sein würde wie vorher? Naja, ich kann euch jetzt schon sagen, es dauerte eine ganze Weile. Aber wahrscheinlich war das auch kein Wunder, wer konnte schon zwei Flaschen Wein einfach so wegstecken ohne sich danach mal richtig auszuschlafen.


Shin & Ayama


Mondlicht fiel durch das Fenster, am Nachthimmel konnte man vereinzelnd Sterne ausmachen, während zwei Liebende sich aneinander geschmiegt in den Armen lagen. Sie waren erschöpft, doch zu gleich wohl auch die beiden glücklichsten Menschen auf der weiten Erde. Selbst die Zeit schien für sie still zu stehen, als wollte jemand ihnen etwas Ruhe und Frieden gönnen, bevor ihr Weg oder vielleicht auch ihr Schicksal enden sollte. Doch für den Moment, konnte zu mindestens der junge, schwarzhaarige Mann, nicht anders als es zu genießen neben seiner Freundin zu liegen, mit seinen Fingerspitzen sanft über ihren Rücken zu streicheln und verliebt wie er war, sie einfach nur zu betrachten. Sie war nicht einfach nur etwas Besonderes oder wunderschön, dass alles wusste er bereits, auch wenn sie manchmal ein kleiner Schussel war oder nicht wusste, was sie eigentlich in einer Situation tun sollte. Doch genau das war es, sie besaß ihre Ecken und Kanten, warum sie in den Augen des jungen Shins perfekt wirkte. Kein Püppchen, keine eitle Person sondern einfach nur ein junge Frau, die ihren Weg finden wollte, ihn vielleicht sogar schon gefunden hatte, doch bereit war noch viel weiter zu gehen. Shins Finger berührten leicht die Narbe, die ihn selbst in diesem Moment zum Kochen brachte, als Ayama zuckte und anders konnte man es wirklich nicht sagen, verschämt die Bettdecke zu sich zog. Auch wenn Shin wusste, warum sie sich in die dünne Decke gehüllte hatte, so konnte er es auch nicht ganz verstehen. Sie hatte ihm längst davon erzählt, die Schmach die sie für diese Narbe empfand und auch das niemand sie sehen sollte. Aber war er nicht ihr Freund, liebten sie sich nicht und wollten für ewig zusammen sein oder bis der Tod sie ereilen würde? Leicht verdutzt sah Shin zu der weißhaarigen Ayama hinüber, den Kopf dabei leicht in ihre Richtung geneigt, als sie sich umdrehte, sich leicht über ihn beugte und ihn mit ihren lieblichen Augen ansah. Am liebsten hätte Shin, sie zu sich gezogen, ihr die Decke wieder vom ihrem Körper gestreift und sie geküsst. Doch für den Moment, beherrschte sich der junge Uchiha und konnte selbst ihrem lieblichen Blick widerstehen. Für einen winzigen Augenblick herrschte Stille, ehe Ayama meinte sie wolle nun auch endlich duschen gehen. Kurz blickte sie an der Badezimmertür noch einmal zu ihm zurück, das einfallende Mondlicht spiegelte sich dabei in ihrem weißen Haar. Lächelnd sah Shin zu ihr hinüber, immer noch der Versuchung wiederstehend, ihr einfach zu folgen. Er widerstand und als sie das Zimmer verlassen hatte, neigte sich sein Kopf in Richtung des Fensters, von wo aus man den abnehmenden Mond, der bereits die Form einer Sichel angenommen hatte, gut sehen konnte. Für den jungen Uchiha, der alles was ihm wichtig war verraten hatte, war es noch immer wie ein Traum, der sicher bald enden würde und an Ende würde alles wieder so sein, wie noch vor ein paar Wochen. Ayama wäre nicht ins Dorf zurückgekehrt, die Intrigen seines Onkels und die Kooperation mit Uchiha Madara wären nicht von ihm entdeckt worden und der Hokage, hätte ihn auch nicht auf eine Mission ohne Wiederkehr geschickt. Alles erschien ihm unwirklich, war er wirklich wieder mit Ayama zusammen, machten sie sich wirklich gerade auf dem Weg zu jenem Mann, der das Ende der Uchiha und Konohagakures bedeuten könnte und waren er es wirklich, dessen Blick sich mehr und mehr trübte? Shin wusste es nicht mehr, doch dieser stechende Schmerz in seiner Brust bei den Gedanken daran, was er seiner Familie angetan hatte und was er ihnen noch antun musste, brach ihm das Herz und wahrscheinlich war es einer gewissen jungen Dame zu verdanken, dass er sich nicht wirklich gänzlich der Dunkelheit hingegeben hatte, so wie der Hokage es von ihm verlangte. Doch war es wirklich so einfach? Was würde geschehen, wenn Uchiha Madara ihn auf Anhieb durchschauen würde, hatten er und Ayama dann überhaupt eine Chance zu fliehen? Geschweige denn, waren sie überhaupt in der Lage irgendetwas gegen ihn zu unternehmen oder ihn gar zu besiegen? Shin wirkte beinahe wie in Trance, als ihm all diese Gedanken durch den Kopf schossen und hätte ihn ein gewisser Knall oder besser gesagt, ein lautes Rumpeln gefolgt von einer kurzen und knappen Erklärung das nichts geschehen sei, nicht aus dieser herausgeholt, hätte der Uchiha wohl nicht einmal gemerkt, wie die junge Hotaru vom Duschen zurückgekehrt war. Erst als Ayama eingehüllt in ein Shirt, welches verdächtig nach dem von Shin aussah, neben ihm lag und sich an ihn schmiegte, löste sich der Uchiha von seinen Gedanken. Den Kopf gegen den ihren gelehnt, legte Shin sein Arm um sie und erwiderte ihr „Ich bin froh dich zu haben!“ mit einem Lächeln und den Worten, „Ich bin auch froh dich zu haben! Allerdings… Es war nur ein winziger Augenblick, ehe Shin halb auf Ayama lag. Seine Hand schob sich dabei unter das Shirt, glitt sanft ihren Rücken hinauf und seine Lippen berührten die ihren. Als das Shirt schon beinahe ihre Brust offenbarte, stoppte Shin und sah Ayama mit einem schelmischen Lächeln an, seine Augen vermittelten dabei etwas Verführerisches, Reizvolles und zeitgleich spiegelten sie auch etwas Liebevolles in ihnen wieder. „…sag mal, ist das nicht mein Shirt was du da gerade an hast?“

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BeitragThema: Re: Hikuimura   Mo 18 Mai 2015, 12:12

Die Sonne streckte ihre ersten Strahlen vorsichtig über den Horrizont. Weckte sanft die Bewohner des Planeten und alle sollten sich an diesem schönen Tag erfreuen, der nun angekündigt wurde. Einige nahmen das als Anlass, tatsächlich ihre Augen zu öffnen, sich zu recken und zu strecken und lautstark den angebrochenen Morgen zu begrüßen. Diese Bewohner gehörten zu den Tieren, genauer zu den gefiederten Mitbewohnern, die einem an einem frühen Morgen, nach einer langen Nacht die Nerven rauben konnten. Genau so erging es auch einer gewissen Person, die in der letzten Nacht ein klein wenig über die Stränge geschlagen hatte. Es war weniger der Alkohol, den sie intus gehabt hatte, der ihr jetzt zu schaffen machte, als der wenige schlaf. Oder war es doch anders herum? Sie wusste es nicht. Leise im Halbschlaf murrend, drehte sie sich vom Fenster weg durch den dieser schreckliche Lärm drang und kuschelte sich an etwas schönes warmes hin. Das war definitiv besser, würde sie so schnell auch nicht mehr los lassen. Das es sich bei ihrem "Kuscheltier" um einen Menschen handelte, genauer, um ihren Partner, Gefährten, lieblings Streit Objekt handelte, war ihr irgendwo entgangen. Oder doch nur egal, vielleicht war es auch Absicht? Egal, es war einfach nur ein schönes Gefühl, jemanden neben sich liegen zu haben, von dem Frau träumen konnte. Nur was sie träumte, das war wohl nicht das, was man nun erwarten konnte. Denn in ihrem Traum, erhob sich eine Mischung aus Teddy und Shou hohlte zum finalen Schlag aus und eleminierte sämtliche nervtötenden Geräusche um sie herum. Dazu gehörten nicht nur die Vögel im Freien, sondern auch eine gewisse bekannte Stimme, die selbst im Schlaf noch zu hören war. "Rika." Während Rika noch so in ihrem Halbschlaf vor sich hin träumte, dabei aber völlig ignorierte, dass Shou sich gerade versuchte zu befreien und nicht sie vor Lärm zu retten, wurde das Rufen nach ihrem Namen immer lauter. "RIKAA~!" Etwas genervt murrte sie, öffnete kurz die Augen, doch beschloss diese gleich wieder zu zumachen und kuschelte sich noch etwas enger an den schwarzhaarigen Mann an, der in der Zwischenzeit bestimmt schon die Kriese bekam.  Die bisher so ruhige Miene die sie hatte, schon beinahe zufrieden über ihren Fang wurde langsam aber sicher genervter. Es lag nicht daran, dass die Miko endlich aufmachte, nein, es lag eher daran, wie sie geweckt wurde. Dieses Gefasel, dass wie ein Wasserfall über die herein brach, scheinbar, ohne dass einmal auch nur Luft geholt wurde. Plötzlich, ohne jegliche Vorwarunung schoss sie hoch, ihr  silbernes Haar, flatterte genauso wild herum, wie sie sauer war. "HANYU! Schnautze! Glaubst du im ernst ich wüsste nicht wer da neben mir liegt. Außerdem hat nicht er Hand an mich gelegt, sondern ich hab mich an ihn gekuschelt!!!!!" Hatte sie das gerade wirklich in ihrer Wut laut gesagt. Verdutzt sah sie Shou an. Warte, war es wirklich verdutzt? Der Zorn spiegelte sich immer noch in ihren braunen Augen. Und dieser Zorn, den sie nicht gegen Hanyuu richten konnte, da diese ja nur ein Geist war, bekam jetzt Shou voll zu spüren. "Aahhh!" Rika holte mit dem Ellenbogen zum Schlag aus, traf eine etwas empfindliche Stelle an der Seite und schaffte es Shou nicht die Rippe zu brechen. Er hatte es definitiv nicht verdient, aber ausbaden musste er es dennoch. Ob diese nun nur etwas geprellt war oder doch bereits angebrochen war konnte sie nicht genau sagen. Noch nicht, darum würde sie sich später kümmern. Sie stieg über den nun am Boden liegenden Shinobi und knurrte nur böse, dass sie ins Bad wollte. Besser für alle allein, die nächste Stunde, außer man brachte ihr einen Kaffe. Aber danach sollte man auch das Weite suchen.
Es konnte doch echt nicht sein, dass der Morgen so entspannt angefangen hatte, und nun so unentspannt endete. Wie würde der Tag dann werden? Rika wischte mit der Hand über den beschlagenen Spiegel. Sie musste daran denken, auf welchem Weg sie waren. Am liebsten würde sie einen rießigen Umgeweg gehen, nur um ihr unausweichliches Ziel auf die lange Bank zu schieben. Aber was brachte das? An der Tatsache, dass sie diesem einen Mann wieder begegnen würde, änderte sich nichts. Sie seufzte. Dann dachte sie an die beiden Turteltäubchen im anderen Zimmer. Warum auch immer, heute wurde ihr schlecht bei dem Gedanken an die beiden. Es war ja ganz süß verliebt zu sein, aber diese Naivität die die zwei an den Tag legten, das war schlicht und einfach zu viel. Dachten die beiden, sie könnten die Welt ändern? Dachten sie überhaupt etwas? Oder hatten sie einfach nur die rosa Brille auf? Und was wollte ihr Auftraggeber überhaupt mit so jemanden. Gut, er war wahrscheinlich leicht zu manipulieren. Aber konnte das ganze nicht auch ganz schnell nach hinten los gehen? Wobei, war das wirklich das schlimmste an der Sache? Dann war sie ihn wenigstens schon los. Aber auch ihre Informaitonsquelle. Zwickmühle also. Mit dieser "ich weiß auch nicht so recht" - Laune kam sie aus dem Bad und hoffte einfach nur, dass sich schnell der gewohnte Alltag wieder einspielen würde und alles seinen Lauf nimmt.

Aya lag in den Armen ihres Liebsten. War schon immer wieder am einschlafen. Wollte das aber dann auch nicht, sondern viel lieber die Zeit genießen die ihnen blieb. Denn viele solcher ruhigen Momente würden sie in ihrem Leben nicht mehr haben. Vor allem wusste sie nicht einmal, wie lange ihr Leben überhaupt noch gehen würde. Denn es konnte jeden Augenblick zu ende sein. Der Mond der das Zimmer in sein geisterartiges Licht hüllte, zeigte, dass dieser Augenblick noch nicht gekommen war. Aya wollte nicht an so etwas dunkles denken. Sie wollte einfach nur hier liegen, die Nähe ihres Liebsten genießen. Es war wohl das erste Mal, dass sie so innig nebeneinander lagen. Es war auch das erste Mal wohl in ihrem Leben, dass sie ein so glückliches und ausgeglichenes Gefühl in sich trug. Sie spürte, wie seine Hand über ihren Rücken glitt, dabei unausweichlich auch die Narbe berührte, die sie sofort wieder daran erinnerte, woran sie gerade nicht versucht hatte zu denken. An das Schicksal, dem Tod, dem sie gerade so von der Schippe gesprungen war und an ihre Angst, dass sie das nicht noch einmal schaffen würde. Etwas verschämt zog sie die Decke über sich. Wollte sich verstecken, einfach unsichtbar werden. Bis zu dem Moment, wo sie sich selbst fragte, was sie da überhaupt tat. Hatte sie nicht nur sich selbst, sondern auch Shin geschworen, stark zu sein? Also, warum zum Teufel benahm sie sich gerade wieder wie ein Baby. Mit dem kleinen Tritt in den Hintern hatte sie neuen Mut gefasst. Doch spürte irgendwo weit hinten in ihren Gedanken, das dort bereits wieder etwas brodelte. Noch konnte sie es verbergen, legte ein liebliches Lächeln auf, küsste ihren Liebsten. Er war das Beste was ihr passieren konnte. Er war derjenige, der sie immer auffing. Selbst dann, wenn er es nicht einmal wusste. Die Gedanken die sich tief in ihrem Inneren bereit zur Attacke machten wurden immer stärker. So meinte Ayama einfach, dass sie nun auch duschen gehen wollte. Einen Moment für sich alleine um sich wieder zu fangen, wie immer nachdem sie an diesen schrecklichen Tag erinnert wurde. An der Tür zum Bad sah sie noch einmal Shin an. Sie wollte diesen Moment nicht verlieren, aber diese Nacht war noch lange.
Im Bad unter der dusche spürte sie, wie das Wasser ihren zierlichen Körper herunter lief. Mit jedem Tropfen schien ein weiterer trüber Gedanke zu verschwinden. Sie atemte ruhig und tief. Es war fast so, als würde sie in einer ganz anderen Welt sein. Ganz unrecht hatte man da auch nicht, denn gerade befand sie sich in der Welt ihrer wirren Gedanken. Versuchte da mal wieder etwas Ordnung zu schaffen und in das ganze Dunkle etwas Licht hinein zu bringen. Ihr war durchaus bewusst, was für dunkle Zeiten sie erwarten würden, und in den letzten Stunden und Tagen hatte sie auch erfolgreich diesen Gedanken verdrägt. Nun war es an der Zeit, sich damit zu beschäftigen, bevor er ihre gesamte Gedankewelt einnahm. Sie waren auf dem direkten Weg in die Finsterniss, um dort ihrem eigenen Schicksal zu begegenen. Doch konnten sie stärker sein. Stärker als die gesamte Welt, die sich scheinbar gegen sie stellte? Vor allem, die Bürden die diese beiden jungen Menschen auf sich genommen hatte, die sie auf ihren schmalen Schultern trugen, konnten sie diese Schultern und aufrecht weiter gehen? Bisher sah es danach aus. Doch was würde in Zukunft sein? Eine Antwort darauf gab es nicht. Aya konnte sich mehrere Wege ausdenken, in welche Richtung es gehen könnte, aber welcher es am Ende werden würde, welchen verschlungenen Pfad ihr Leben nehmen würde, das konnte niemand wissen. Doch eines war klar, das .... Aya merkte gerade noch, wie ihr Fuß auf den nassen Fliesen den Halt verlor, versuchte vergeblich sich fest zu halten, räumte dabei die Seife und einen Becher vom Waschbecken ab, bevor sie unsanft auf dem Hintern landete. Das gab unter Garantie wieder einen blauen Fleck. Schnell verkündete sie noch, dass ihr nichts passiert sei, bevor Shin sie in dieser misslichen Lage sah. Ihr ware ihre Schusseligkeit doch recht unangenehm. Vor allem, da der Becher es nicht überlebt hatte. Schnell waren seine Überreste zusammen geräumt, und beseitigt. Da kam ihr ein Geistesblitz. Sie hatte vorhin nichts an. Außer einer leichten Decke. Was sollte sie anziehen, sie konnte ja nicht so wieder ins Schlafzimmer. Wobei, nein, es ging nicht! Da sah sie etwas liegen. Gehörte nicht ihr, aber jemanden den sie sehr gut kannte. Verschmilzt grinsend, ihre Gedanken in diesem Augenblick behielt sie für sich, zog sie das Hemd über und ging zurück.
Sie grinste, als sie Shin so auf dem Bett liegend sah. Behutsam, ohne ihn aus seinen Gedanken reißen zu wollen legte sie sich zu ihm, flüsterte dass die froh war ihn zu haben. Dieser Satz, schien einiges ins Rollen zu bringen. Alles geschah so schnell, und ihre Antwort wurde mit einem schelmischen Grinsen ummalt, was nichts daran änderte, dass ihre Augen verrieten, was sie fühlte, wie sehr sie ihn liebte und welche Verführung sie ihm gegenüber verspürte. "Wenn du es wiederhaben willst, musst du es mir schon aussziehen."

Es war eine lange Nacht, oder kurz, kam darauf an, wie man es sehen wollte. Die ersten Sonnenstrahlen kitzelten der Hotaru auf der Nase. Sie lag eng an Shin gekuschelt, genoss seine Umarmung. Diese Nacht war einigartig, wahrscheinlich genau das was die beiden nach all der Zeit einfach mal gebraucht hatte. Leise gähnte sie, wollte definitv nicht aufstehen, aber irgendwann musste sie. Denn die Realität, die sie geschafft hatten bisher auszublenden und in ihrer eigenen kleinen Welt zu exestieren, wenn auch nur für eine Nacht, würde sie ganz schnell wieder einholen. Realität. Da fielen ihr wieder diese beiden seltsamen Gestalten ein, mit denen sie unterwegs waren. Plötzlich lief ihr es eiskalt den Rücken hinunter. Aya hatte an Shou gedacht und wie dieser wahrscheinlich die nächsten zwei Minuten hier im Zimmer stehen würde, mit seiner mießen Laune. Nein, das wollte sie nicht. Aber aufstehen noch weniger. Es war einfach zu schön. Vorsichtig drehte sie sich zu Shin. Warte, hatte sie überhaupt schon etwas an? Ok, dieser Gedanke trieb sie nun doch ins Bad. Schnell sogar. Vorher konnte sie es aber nicht lassen, Shin noch einmal zu küssen und ihm zu sagen, das sie ihn liebte. Ob er es mitbekommen hatte, nachdem es aussah als würde er noch schlafen? Wie noch einige Stunden zuvor machte sie an der Tür noch kurz halt. Da merkte sie hinter sich etwas, doch noch bevor sie reagieren konnte, wurde die von dem weichen flauschigen Wurfgeschoss getroffen. Shin war wach geworden, hatte es wohl als Beleidigung aufgenommen, alleine gelassen zu werden und ein Kissen nach ihr geworfen. Das konnte sie nicht auf sich sitzten lassen. Nahm das Kissen, ging einen Schritt vorwärts und warf es lachend zurück. Doch, die Realität würde auch noch später da sein und musste noch ein paar Minuten länger auf sie warten.

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